Über M.K. Saphord

M.K. Saphord hat einen großen Teil seines Lebens zwischen Großbritannien, Deutschland und Italien verbracht. Öffentliche Aufmerksamkeit hat ihn nie besonders interessiert. Lieber arbeitete er fernab des Rampenlichts an Geschichten und fantastischen Welten.

Mit den Jahren vermisste er in immer mehr Romanen, Filmen und Serien den Mut zum Risiko. Zu viele Geschichten erschienen ihm vorsichtig, glatt und vorhersehbar. Irgendwann beschloss er, die Geschichte zu schreiben, die er selbst lesen wollte.

Nicht, um einem Trend zu folgen oder Ruhm zu suchen, sondern weil die Geschichte des Imperators erzählt werden musste.

Dafür brauchte er allerdings jemanden, der verrückt genug war, ihm zu helfen, diese Geschichte ans Licht zu bringen, ohne ihr die Ecken und Kanten zu nehmen. Und diesen Jemand fand er.

Die Idee zu den Chroniken des Imperators reicht bis in seine Kindheit zurück, als er Joe Devers Spielbuchreihe Einsamer Wolf las.

Das Schicksal der Kai-Lords brachte ihn auf eine Idee. Was wäre, wenn es jemanden gäbe, der außerhalb dieser Geschichte stand und mächtig genug wäre, einzugreifen, bevor das Massaker geschah? Keinen klassischen Helden, sondern jemanden, der skrupellos, gefährlich und kompromisslos genug wäre, selbst einzugreifen, und dennoch einem eigenen, unerschütterlichen Moralkodex folgte.

Diese Gestalt hatte damals weder ein Gesicht noch einen Namen. Doch sie war bereits der Imperator.

Seitdem hat ihn eine Frage nie wieder losgelassen. Was geschieht, wenn jemand, der ganze Welten nach seinem Willen formen kann, beschließt, sich gegen ein bereits geschriebenes Schicksal aufzulehnen? Wenn er für das Wohl anderer kämpft und dabei zu Mitteln greift, die ein klassischer Held niemals wählen würde, was ist er dann?

Und was ist ein Held überhaupt?

Der selbstlose Held, der sich für das Gemeinwohl opfert?